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Monatsvorschau Dezember 2018 – Orakel zum Roten Raben

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Man sagt, man trifft den richtigen Menschen zur richtigen Zeit. Um das geht es im Dezember… wenn auch nicht ganz.

So nah und doch so fern

Der Mensch, um den es in dem Spruch geht, der beschäftigt uns schon eine Weile. Sind wir verliebt, zieht er uns wie verrückt an. Aber frei, dem Sog nachzugeben, sind wir im Dezember leider nicht. Mit dieser Situation klarzukommen, bringt uns ziemlich an unsere Grenzen. Zum Glück erhalten wir Unterstützung.

Ist der Mensch ein*e liebevolle*r Freund*in, liegt in jedem Fall eine tiefe Verbindung vor – ein Zustand, der auf keinem Fall mit Verliebtheit verwechselt werden darf.

Beiden Möglichkeiten ist gemein, dass wir zu diesem Menschen eine nahezu mystische Verbindung haben. Dass man gemeinsam, oder voneinander träumt ist keine Seltenheit und kann auch aktiv genutzt werden. Bei weitere Fragen, wenden Sie sich an den Magier ihres Vertrauens.

Was beiden Möglichkeiten ebenfalls gemein ist – und jetzt komme ich endlich zum Punkt –, dass Saiten in uns in Schwingung versetzt werden, die es uns ermöglichen, unser Leben zu verbessern, oder Heilung zu erfahren. Solche Situationen sind Spiegel und Prüfung zugleich. Erst recht, wenn sie dazu tendieren, dass man in seinem eigenen Leben „Farbe“ bekennen muss (mit der Fernbeziehung zusammenziehen). Oder, wenn man von außen gezeigt bekommt, in welchen Ausmaßen die eigene Lebenssituation von der Selbstwahrnehmung abweicht (jemand, den wir gut kennen wird zum Pflegefall). Und das ist vielleicht in Wirklichkeit damit gemeint, wenn man sagt: Man trifft den richtigen Menschen zur richtigen Zeit.

… und wenn es jemand aus der Verwandtschaft beim Feiertagsessen ist oder ein netter Flirt auf der Silvesterparty. Fix ist: Alleine, werden wir nicht sein. Was leider nicht bedeuten muss, dass wir nicht trotzdem einsam sein können.

Wie Du die Feiertage überstehst

Zieht Euch über die Feiertage ein wenig zurück und reflektiert die Situation mit dem eingangs beschriebenen Menschen, sofern ihr davon betroffen seid. Die Rauhnächte eignen sich bestens für die Innenschau – da lassen sich wahre Schätze finden. Vielleicht überlegt ihr euch auch eine Strategie, wie ihr weiterhin mit dem Menschen umgehen wollt. Bleibt aber im Falle der Anwendung der Strategie gegenüber dem betroffenen Menschen transparent.

Solltet ihr über die Feiertage „volles Haus“ haben, schafft Euch ebenfalls Rückzugsräume – dieses Monat ist keines in dem man über seine eigene Leistungsfähigkeit gehen sollte, bloß um eine Pflicht zu erfüllen.

Wenn ihr zu einem Verwandtenbesuch gezwungen seid, oder dem vollen Haus nicht auskommt, dann versucht bewusst und gut vorbereitet in diese Situationen zu gehen. Es besteht durchaus die Chance auf eine heilsame Begegnung. Schafft Euch dennoch eine Ausstiegsmöglichkeit falls die Umgebung dazu tendiert, ungemütlich zu werden.

Segen

Lasst es Euch gut gehen und genießt die reiche Fülle, die der Advent mit all seinen Märkten, Feiern und reich gedeckten Tischen mit sich bringt. Schöpft aus der Fülle und aus den vielzähligen Begegnungen. Zieht Euch zurück, wenn Euch danach ist und reflektiert. Denn darin ist auch Reichhaltiges zu finden, nach so einem bewegenden Jahr.

Die Saturnalien

Im Video plaudere ich noch ein wenig darüber, wie wir als heidnische Familie den Advent begehen. Von Babysöckchen über die Integrierung des klassischen Adventkranzes, hin zu den antiken Saturnalien als Ersatz für den Adventkalender, zum täglichen Familienritual. Ich plaudere aus dem Nähkästchen.

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Über den Autor

JamesVermont aus Klagenfurt am Wörthersee ist Gestalter, Autor, Trommler und Vater 2er Kinder.

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