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Wusch! – Orakel zum Roten Raben #34

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Wir hadern mit uns selbst. Wir müssen uns für eine Sache einsetzen, können uns aber nicht entscheiden für welche. Das klappt deswegen nicht, weil wir derzeit nicht in der Lage sind, in unserem Leben gestalterisch tätig zu sein. Eine simple Entscheidungsfrage reicht aus, und es zerlegt uns.

„Gehe ich aus, oder führe ich meine Arbeit zu Ende?“ Wusch …

Mit Nachdruck unserer Ziele zu verfolgen, ist nicht unsere schlechteste Eigenschaft. Aber manchmal schneiden wir uns damit ins eigene Fleisch. Meistens passiert das zu einem Zeitpunkt, an dem wir unter Druck stehen und gleichzeitig einen Bereich in unserem Leben nicht sehen wollen. Wir sind uns dieses Problems sogar bewusst, aber die Lösung dafür liegt wahrscheinlich genau in diesem unangenehmen Lebensbereich verborgen und so drehen wir uns bei der Lösung dieser Problematik im Kreis. Dieser Tage werden wir einmal mehr damit konfrontiert. Aber anstatt eine weitere Baustelle aufzureißen und uns noch weiter zu überfordern, gäbe es da noch einen anderen Weg …

Dieser Weg beginnt mit der Frage: „Soll ich für das Wochenende nun die Tanzschuhe einpacken, oder den Konzentrationssack?“

Ich würde sagen: Beides! Plus einen Plan.

Das Leben verläuft nicht linear, sondern wellenförmig. Kein menschengemachter Plan kann diese Bewegungen berücksichtigen. Pläne, wenn es sich bei ihnen um keine Herzenspläne handelt, sind Kinder des Verstandes und den brauchen wir jetzt. Normalerweise stehen Pläne und ihre Spießgesellen (ToDo-Liste, Wecker und Terminkalender) unserer kreativen Entfaltung im Weg. Wenn es jedoch darum geht, langfristige Herzensziele zu erreichen, helfen sie uns mit diesen Wellenbewegungen des Lebens klar zu kommen und den Fokus auf dem Ziel zu halten
Pläne kann man auch ändern. Dieser Tage sei Dir aber geraten, dies nicht um zwei Uhr Morgens auf der Tanzfläche im Club zu tun, wenn es heißt nach Hause zu gehen. Du willst schließlich Deine übrigen Aufgaben und Vorhaben ebenfalls bewältigen.

Es sind nicht immer die großen Charakterschwächen, die uns in die Enge treiben können. Es sind meistens die Kleinen.

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By JamesVermont
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Über den Autor

JamesVermont aus Klagenfurt am Wörthersee ist Gestalter, Autor, Trommler und Vater 2er Kinder.

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